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Inge


Böhmische Lebkuchen
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Böhmische Lebkuchen
      
Nicht vergessen: 
Zwetschgenmus (Powidl), 
Zimt,
Nelken, 
Zitronenschale,
Hirschhornsalz, 
Muskatnuß,
Zwetschgenwasser 

Ein Pfund Honig wird mit einem halben Pfund Zucker, einer Messerspitze Nelken, 
2 Teelöffeln Zimt und  einer halben, abgeriebenen Zitronenschale aufgekocht und darin ein halbes Pfund feingehackter Haselnüsse gebräunt. (Das Gemisch darf aber nicht 
anbrennen, also immer rühren und auf nicht zu starke Hitze achten!) 
Nun gibt man in eine große Schüssel 750 Gramm Mehl und den kochenden Honig mit 
den Gewürzen und den darin gebräunten Nüssen. Wenn das Ganze etwas abgekühlt 
ist, vermischt man alles mit einem Teelöffel in lauwarmem Wasser aufgelöstem 
Hirschhornsalz und verknetet auf dem Nudelbrett alles zu einem griffigen Teig. 
Diesen Teig läßt man nicht auskühlen, sondern wellt ihn noch lauwarm 1 cm dick 
aus und bäckt ihn im ganzen auf dem Blech bei mittlerer Hitze im vorgewärmten 
Rohr etwa 25 Minuten. In der Zwischen zeit wird dickes Zwetschgenmus (Powidl) 
mit 2 bis 3 Gläschen Zwetschgenwasser und einer Messerspitze Muskatnuß 
durchgerührt. Der fertiggebackene Teig wird noch heiß in kleine, gleichmäßige 
Rauten geschnitten, je zwei mit Zwetschgenmus gefüllt und, wenn sie ausgekühlt 
sind, mit Zuckerguß überzogen.
