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Markus


Kosakenzipfel
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17 Kosakenzipfel

16Loriot ist nicht nur Erfinder von feinstem Humor, unfreiwillig hat er auch den kulinarischen Horizont erweitert. In einem seiner Sketche ist der Nachtisch, ein so genannter Kosakenzipfel, Streitpunkt in einem Restaurant.
Das Original-Rezept ist zwar nach wie vor sein Geheimnis. Doch es gibt einen adäquaten Ersatz. Wer seinen Lieben anstelle von weihnachtlichen Vanille-Kipferln mal etwas anderes zum Kaffeeklatsch anbieten möchte, kann die strittige Süßspeise selbst backen. 


Zutaten:
100 g  weiße Schokolade 
100 g  gemahlene Mandeln  
100 g  Puderzucker  
75 g   Kuchenglasur aus Haselnuss 
250 g  Mehl 
50 ml   Schlagsahne 
40 g  dunkles Kakaopulver 
40 g  weiche Butter  
2 TL  Backpulver 
2 EL  Rum 
3    Eigelb 
150 g  helle Kuchenglasur  
200 g   leicht gekühlte Butter  
   Salz 


Zubereitung:
Die gemahlenen Mandeln in eine Schüssel geben. Kakao, Puderzucker und Mehl vermischen und darüber sieben. In die Mitte eine Mulde drücken und Eigelb und eine Prise Salz hinzugeben. Die Butter in Flocken am Mehlrand verteilen und zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Aus dem Teig 3 cm dicke Rollen herstellen, in Folie verpacken und ca. 30 Minuten kalt stellen. Mit einem Messer von den Rollen 1 cm dicke Scheiben abschneiden, zu Kugeln formen und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Tiefe Löcher in die Kügelchen bohren und nochmals 10 Minuten kalt stellen. 

15 bis 18 Minuten im vorgeheizten Backofen bei (175 Grad (Umluft 150 Grad, Gas 2) auf der zweitunteren Einschubschiene backen. Auskühlen lassen. Die weiße Schokolade und die Haselnussglasur für die Pralinenfüllung fein zerkleinern. Die Sahne erhitzen und Glasur und Schokolade unterrühren bis sie zerschmolzen sind. Die Masse kalt stellen, bis sie fast wieder erstarrt ist.

Butter und Rum nach und nach mit einem Handrührer unterschlagen. Masse in eine Spritztüte mit Lochtülle (Nr. 5) geben und in die Kugelmulden Tupfer spritzen. Ca. 2 Minuten kalt stellen und fest werden lassen. Kuchenglasur auflösen und so lange erkalten lassen, dass sie gerade noch flüssig bleibt. Aus Backpapier gedrehte Spritztüten mit der Masse füllen und damit die Tupfer überziehen. 

Kühl und zwischen Pergamentpapier aufbewahrt, halten sich die Zipfel in etwa 2 Wochen.


Quelle: NDR
